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27. 10. 2008 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Zu Beginn der Reform- und ?ffnungspolitik vor 30 Jahren, sah sich China einem gro?en Mangel an Gütern und Materialien gegenüber. Dieser Artikel besch?ftigt sich mit der Frage, was Auslandschinesen zu der Entwicklung des Landes beigetragen haben.
Auslandschinesen haben ihre Heimatst?dte mit "raren Artikeln" versorgt.
Zu Beginn der Reform- und ?ffnungspolitik vor 30 Jahren, sah sich China einem gro?en Mangel an Gütern und Materialien gegenüber. Der ?ffentliche Verkehr war weit weniger entwickelt als heute. Selbst ein Fahrrad habe sich nicht jeder Haushalt leisten k?nnen, ganz zu schweigen von einem Auto, schreibt die Volkszeitung in einem Artikel vom 14. Oktober. Damals waren die Auslandschinesen die ersten, die aktiv auf die ?ffnungspolitik reagierten. Zahlreiche Auslandschinesen und Festlandchinesen aus Hong Kong und Macau kehrten in ihre Heimatst?dte zurück. Um das Transportproblem zu l?sen, entschieden sich viele, ihren Heimatst?dten Fahrzeuge zu schenken. So spendete der Hong Konger Tan Xianguo seiner Heimatstadt Xingyang in der Provinz Henan drei LKWs. Zwischen 1984 und 1986 spendeten 22 Auslandschinesen der Stadt Zhengzhou, der Provinzhauptstadt der Provinz Henan, 56 Kraftfahrzeuge. Au?er Fahrzeugen spendeten Auslandschinesen auch Düngemittel, Chemiefasern, medizinische Ausrüstungen, Motorr?der und Kühlschr?nke sowie Agrarmaschinen. "Rare Artikel" wie Fernseher, Waschmaschinen, N?hmaschinen und Radios erreichten einige Familien zusammen mit aus dem Ausland zurückkehrenden Familienangeh?rigen und beeinflussten das Alltagsleben der einfachen Menschen dieser Zeit direkt.
Im Juni 1980 durchschnitt Liao Chengzhi (Mitte der ersten Reihe) bei der Gründungsfeier für das Beijing Jianguo Hotel das Band.
Mit der Einfuhr seltener Artikel nahm auch der Personalaustausch mit anderen L?ndern zu. Im Sommer 1978 bat das Nationale Tourismusamt Liao Chengzhi, den Direktor des Amtes für die Angelegenheiten der Auslandschinesen beim Staatsrat, um Hilfe, da das Beijing Hotel vollst?ndig ausgebucht war und einige ausl?ndische G?ste nicht mehr untergebracht werden konnten. In dieser Zeit gab es in Beijing nur sehr wenige Hotels, die Ausl?nder beherbergen durften. Liao Chengzhi stellte dem Amt daraufhin einen Verwandten vor, den Auslandschinesen Chen Xuanyuan. Nach einigen Verhandlungen kamen die beiden Seiten überein, je 10 Millionen US-Dollar in den Bau eines neuen Hotels zu investieren. Au?erdem vereinbarten beide Seiten, dass Chen Xuanyuan nach 10 Jahren Betrieb seinen Anteil von 49 Prozent für einen US-Dollar der chinesischen Seite überlassen würde. Am 29. M?rz 1982 war der Bau des ersten Hotels mit Investitionen von Auslandschinesen, dass Beijing Jianguo Hotel, abgeschlossen. Seitdem wurden im ganzen Land zahlreiche Hotels mit Investitionen aus dem Ausland und von Auslandschinesen finanziert. Menschen, die heute China besuchen, müssen sich keine Sorge mehr über ihre Unterkunft machen.
In den vergangenen 30 Jahren hat sich der Investitionsradius der Auslandschinesen von arbeitsintensiven auch auf kapital- oder technikintensive Industrien erweitert. Darüber hinaus hat er sich von den Heimatregionen der Auslandschinesen in die Küstenregionen, von dort ins Inland und von Ostchina nach Zentral- und Westchina ausgedehnt und schlie?lich zu einer umfassenden ?ffnung des Landes geführt. Chinesische Gesch?ftsleute aus dem Ausland und ihre Unternehmen haben einen gewaltigen Beitrag zur weltweiten Verbreitung der Marke "Made in China" geleistet. In China zu investieren, ist heute ein Trend unter den Auslandschinesen. Li Guixiong, Leiter der Handelskammer der chinesischen Jugend in Thailand, zitiert Statistiken der Kammer, aus denen hervorgeht, dass über 80 Prozent der in Thailand lebenden jungen chinesischen Gesch?ftsleute zu Investitionen in ihr Heimatland zurückgekehrt sind. Obwohl die Statistiken nicht vollst?ndig sind, deutet alles daraufhin, dass von Auslandschinesen und Chinesen aus Hong Kong und Macau gegründete Unternehmen rund 70 Prozent aller Unternehmen mit ausl?ndischen Investitionen in China ausmachen.
Quelle: www.faawt.cn
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